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SPD Paris.

Wahlen in Frankreich :

die nächsten Wahlen

Hier haben wir euch die nächsten Wahlen für Frankreich zusammengestellt.
  • Europawahl (élections européennes) Diese wird das nächstes Mal im Jahr 2014 stattfinden.
  • Kantonalwahlen (élections cantonales) Dies ist die Wahl in den Départements für die "Conseillers généraux" (Räte der Départements). Diese finden zu unterschiedlichen Zeitpunkten statt, aber oft gleichzeitig mit den Kommunalwahlen also auch erst wieder im Jahr 2014.
  • Kommunalwahlen (élections municipales) Die letzen fanden im März 2008 statt und sind das nächstes Mal 2014.
  • Regionalwahlen (élections régionales) Sie finden am 14. und 21. März 2009 statt, gleichzeitig in allen 22 Regionen.
  • Präsidentschaftswahlen (élection présidentielle) finden nächstes Mal in April/Mai 2012 statt
  • Parlamentswahlen (élections législatives) Das Assemblée nationale wird nächstes Mal im Juni 2012 gewählt.
  • Senatswahl (élections sénatoriales) Der Senat ist die zweite Kammer des Parlaments; mit einer Besonderheit: alle lokalen Mandatsträger und von ihnen designierte Wählerschaft, insgesamt etwa 10-20 000 Wahlberechtigte; werden zur Hälfte alle 3 Jahre gewählt. Die Länge des Mandats ist auf 6 Jahre festgelegt.
Ausnahmefall Paris: Paris ist gleichzeitig Stadt und Département und daher hat Paris keine Kantonswahlen. Die durch die Kommunalwahl gewählten Stadtabgeordneten sind gleichzeitig der Rat des Départements Paris 75 - und Bertrand Delanoë als Oberbürgermeister von Paris gleichzeitig der Président du Conseil général.

Allgemeine Regel für die Wählerlisten in Frankreich:

Wählen kann im nächsten Jahr nur derjenige, der vor Jahresfrist in die Wählerlisten eingetragen ist.

Das heißt bis Ende Dezember für die Regionalwahlen März 2010

Sich Eintragen zu lassen ist sehr einfach: in jeder Präfektur der Départements - und in den Polizeistellen innerhalb der Bezirksrathäuser für Paris-Ansässige.
braucht ihr nur einen Ausweis / Pass und ein Dokument, das euren Wohnort ausweist (Telefon-, Stromrechnung oder ähnliches) vorzeigen und schon werdet ihr eingetragen. .
Dieses Vorgehen ist Einmal notwendig und muss nicht für die nächsten Wahlen wiederholt werden.

Vorsicht für EU-Bürger ist geboten: die Wählerliste für Europawahlen ist nicht identisch mit der für die lokalen Wahlen.
Daher für, die, die sich bereits letztes Jahr für die diesjährigen Europawahlen in Frankreich eingeschrieben haben sollten: überprüfen, ob man sich für beide Wählerlisten eingeschrieben hat

EU-Bürger mit gewöhnlichem Aufenthalt in Frankreich können an den kommunal- und europäischen Wahlen in Frankreich teilnehmen (nicht für die Regionalwahlen).

Genauere Infos auf unserer Webseite der PS 12e:
und auf der Webseite des Innenministeriums :

CANTONALWAHLEN IN FRANKREICH 20 und 27. MÄRZ 2011

von Adalbert Dorpmund
Die kommenden Cantonal-Wahlen am 20 März (erster Wahlgang ) und dann am 20.März 2011 die Stichwahl falls kein Kandidat die absolute Mehrheit erringen solle, erregen nur geringes Interesse beim Wähler und das hat seine Gründe :

Gewählt wird nur in 2023 Cantonen, das sind 50% aller Cantone, um die « conseils généraux » zu bestimmenn, normalerweise für 5 Jahre, diesmal aber - schon wieder eine Einmischung von Sarkosy von oben – für nur 3 Jahre. Dann sollen die Abgeortneten der Parlamente in den Départements und den Regionen in Personalunion fungieren und sich « conseiller territoriales » nennen.
Ein Schach zug , der Gelder einsparen soll…bei den linken Abgeordneten , die sehr zahlreich in diesen Parlamenten vertreten sind.

Die Rechtsregierung befürchtet eine schlimme Niederlage und möchte dann schnell die Sache vergessen lassen…

Aber auch ein weiterer Effekt kann mit einem Sieg der linken Parteien eintreten.
Im September 2011 wird ein Drittel der Senatoren für fünf Jahre neu gewählt ….von Wahlmännern , etwa 2000 bis 3000 je Senator ,die bisher mehheitlich rechts oder rechts-unpolitisch waren, Bürgermeister der vielen kleinen Gemeinden, Abgortnete der Départements und Regionen. Alle Nicht- Nationalwahlen haben in letzter Zeit das linke Lager soweit gestärk, dass im Herbst zu Auftakt des Wahlkampfes zur Präsidentschaftswahl der Senat eine linke Mehrheit bekommen könnte, mit einem linken Präsidenten !

Der ist dann der zweite Mann in Staat, der auch bei einem eventuellen Ausfall von Präsident Sarkozy das Land regieren würde, allmächtig…schöne Aussichten für die schon durch die vielen Skandale recht angeschlagene Rechts-Regierung !

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